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Tips zu Welpen vor, während und nach der Anschaffung!
Ein Welpe kommt ins Haus! Da stellt man sich natürlich die Frage, was man alles so für den neuen Familienzuwachs braucht.
Näpfe für Wasser und Futter - hier empfehlen wir Keramik- oder Kunststoffnäpfe. Hier sollten sie bedenken, dass Ihr Welpe diese Näpfe sofort benutzen soll und nicht erst wenn er ausgewachsen ist. Welpengeschirr und Leine - Bei einem Welpen eignen sich Geschirre besser als Halsbänder, da der Welpe solange er nicht erzogen ist mit Sicherheit an der Leine zieht. Der Druck liegt bei einem Halsband auf Speise- und Luftröhre. Bei einem Geschirr hingegen liegt der Druck meist auf dem Brustkorb oder eben im Brustbereich.
Welpenfutter - es ist ratsam, erst einmal das gleiche Futter zu verwenden, was ihr neuer Liebling bisher bekommen hat. Eine Futterumstellung mit der Umstellung auf sein neues Zuhause wäre insgesamt zu viel für ihn. Wie lange Welpenfutter gefüttert werden soll, hängt von der Größe des Hundes ab. Ansonsten sollten sie beachten dass Welpenfutter sehr nahrhaft ist, was das Wachstum des Hundes beeinflusst. Einer zu lange Fütterung von Welpenfutter bei großen Hunden ist abzuraten. Hier sollte der Hunde mit 5 – 6 Monaten umgestellt werden. Bei kleinen Hunden kann bis zu 10 Monaten Welpenfutter gegeben werden, dann sollte allerdings auch umgestellt werden. Keine Frage ein gutes Futter ist goldwert aber hier gibt es leider kein Patentrezept. Deshalb muss jeder Halter selbst entscheiden welches Futter das richtige ist.
Spielzeug – Spielen macht allen Welpen Spass und erfüllt einen sehr wichtigen Zweck: Im Spiel lernen fürs Leben. Diese angeborenen Spiel-Instinkte können mit speziellem Welpenspielzeug gefördert werden und so mithelfen, den Welpen auf das Leben als erwachsenes Tier vorzubereiten. Tennisbälle sind zum Beispiel nicht geeignet, solange der Welpe noch alles zerlegt. Er könnte den zerkleinerten Tennisball fressen und das ist giftig. Von ausgedienten Schuhen ist ebenfalls abzuraten. Ihr Welpe wird sie zwar lieben, aber den Unterschied zwischen alt und neu nicht erkennen.
Hundebett – Bei der Auswahl des Hundebettchen sollten Sie bedenken, dass dies nicht nur Hundeschlafplatz sondern auch der Hundeplatz sein soll, wo sich ihre Liebling zurückziehen oder auf den er verwiesen werden kann. Das Hundebett sollte der Größe entsprechen bequem für den Hund sein, damit er sich gerne und freiwillig für diesen Platz entscheidet. Pflegebedarf – Welpen sollten wenn möglich nicht gebadet werden. Wenn doch nötig, dann auf jeden Fall mit Welpenshampoo. Babyshampoo ist KEINE Alternative, da Hunde sehr stark rückfettende Shampoos benötigen. Trotzdem sollte mit der Fellpflege früh genug angefangen werden, damit sich der Hund daran gewöhnt und dies nicht zum Zweikampf ausartet. Fellpflege bedeutet primär das Kämmen und Bürsten des Hundefells, denn das Fell kann nur Schutz vor Hitze und Kälte sein, wenn es locker und luftig ist. Und in der Regel genießen die Vierbeiner diese Art der Zuwendung sehr.
Tierarzt - schauen Sie sich schon mal um, ob in Ihrer Nähe ein geeigneter Tierarzt ist. Fragen Sie evtl. andere Hundehalter in Ihrer Nachbarschaft oder nutzen sie unsere Datenbank. Garten - er sollte so gesichert sein, dass Sie den Welpen frei laufen lassen können, ohne das er auf die Straße gelangt. Empfindliche oder giftige Sträucher sollten mit einem Zaun aus Maschendraht o.ä. gesichert werden.
Treppen - viele Welpen sind bei Treppen unsicher, haben Angst, weshalb sie sie meistens hoch- und runterrennen. Dabei können sie sich Zerrungen holen. Vor allem im Hinblick auf die Hüftgelenksdysplasie ist es ratsam, den Welpen keine Treppen laufen zu lassen. Sie sollten ihn tragen, so lange es geht, d. h. bei kleineren Rassen zumindest in der Zeit des Wachstums. Wenn ihr Welpe doch Treppen steigen muss können sie sie ihn mit einer Trageweste entlasten.
Und zum Schluss noch ein gut gemeinter Ratschlag:
Lassen Sie Ihrem Welpen nie etwas durchgehen, was er als erwachsener Hund auch nicht darf. Und:
Vergessen Sie bei aller Liebe die Konsequenz nicht! Ein Hund soll ins Haus. Mit diesem Entschluss beginnt sie meist, die gemeinsame Geschichte von Mensch und Hund. Und da alles klein anfängt, zieht erst einmal ein Welpe ein. Und stellt mit Sicherheit alsbald das Leben des Menschen auf den Kopf. Damit sich zwischen den beiden auch wirklich eine wunderbare Freundschaft entwickeln kann, müssen von Anfang an einige wichtige Grundsätze und Erziehungstipps beachtet werden.
Konsequenz in der Erziehung bedeutet, im richtigen Moment das Richtige zu tun!
Bei aller Konsequenz - vergessen Sie die Liebe nicht!
Was man beim Aussuchen eines Welpen beachten sollte:
Welche Rasse paßt zu mir?
Zukünftige Hundebesitzer haben die Auswahl aus ca. 330 Rassen, die sich in Größe, Aussehen, Charakter und Temperament voneinander unterscheiden: vom winzigen Chihuahua bis zum riesigen Bernhardiner; vom verspielten Foxterrier bis zum eleganten Dalmatiner. Wahrscheinlich hat jeder seinen Traumhund, der aber nicht unbedingt zu den eigenen Lebensumständen paßt.
Wer vor dem Kauf bedenkt, dass der Vierbeiner vor allem zu seinem Menschen passen muß, dem fällt die Wahl dann leichter, wenn er auch die Eigenschaften der verschiedenen Rassen kennt.
Auf den Ausstellungen des VDH haben Sie die Gelegenheit, einen Überblick über die Rassenvielfalt zu bekommen und sich über die Eigenschaften und Anforderungen der einzelnen Rassen zu informieren.
Tipps zur Anschaffung eines Hundes:
Wer sich für die Anschaffung eines Hundes entschließt, sollte zunächst die eigenen Lebensumstände prüfen und sicherstellen, dass einige Voraussetzungen innerhalb des Wohnumfeldes gegeben sind:
Dem Hund kann genügend Zeit (für Spaziergänge, Pflege, Erziehung etc.) gewidmet werden.
Die Anschaffung und Haltung des Hundes lässt sich mit den beruflichen Gegebenheiten vereinbaren.
Die Familie bzw. das familiäre Umfeld ist mit der Anschaffung eines Hund einverstanden.
Der Mietvertrag lässt eine Anschaffung zu.
Die Haltung des Hundes wird nicht durch Urlaubsplanungen beeinträchtigt.
Die Anschaffung eines Hundes verursacht erhebliche Kosten, die getragen werden müssen:
- Hundesteuer
- Haftpflichtversicherung
- Tierarztkosten
- Fütterung und Pflege
Hunde haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von zehn Jahren und mehr - die Entscheidung sich einen Hund anzuschaffen hat daher Auswirkungen auf einen langen Lebensabschnitt.
Die Herkunft des Hundes
Hat man sich entschieden, einen Welpen anzuschaffen, sucht man in der Regel einen Züchter oder einen Wurf mit Mischlingswelpen. Doch egal, ob der Hund einen Stammbaum besitzt oder nicht, auf die Herkunft des kleinen Hundes kommt es an. Damit sind nicht nur die Mutterhündin und die Erbanlagen gemeint, sondern vor allem die Umgebung, in der ein Welpe die ersten Wochen seines Lebens verbringt. Um einen anpassungsfähigen, stabilen und gesunden Hund zu bekommen, sollte man sich Zeit nehmen und bei der Auswahl auf Vieles achten. Schließlich teilen Sie Ihr Leben mit diesem Tier für die nächsten 10 bis 15 Jahre. Deshalb ist es auch besonders wichtig, bei welchem Züchter Sie Ihren Welpen kaufen.
Sie suchen einen seriösen Züchter?
Was man beim Aussuchen eines Welpen beachten sollte
Wenn Sie sich gut überlegt haben, einen Hund anzuschaffen, sollten Sie bei der Wahl eines Züchters wichtige Punkte beachten.
Ein guter Züchter ist nicht der, der sich selbst dafür hält und das auch deutlich klar machen will. Ein guter Züchter ist der, der die Gesundheit und das Wohlbefinden der Hunde in den Mittelpunkt rückt. Eigene Zuchterfolge sieht er darin, glückliche und gesunde Tiere zu haben.
Beim Züchter sieht es sauber und gepflegt aus. Das heißt nicht, dass alles klinisch rein ist, als würden dort keine Hunde leben, aber die Näpfe sind sauber, die Schlafplätze an einem trockenen Ort, und die Tiere leben mit im Haus.
Der Züchter züchtet höchstens zwei Rassen. Denn um mehr kann sich kein Hundeliebhaber ausreichend kümmern und ihnen dabei auch noch voll gerecht werden. Auch die Anzahl der Hunde ist deshalb wichtig: mehr als 15 Hunde gleichzeitig sind mehr sich selbst überlassen als liebevoll umsorgt.
Die Hundekinder bleiben mindestens acht Wochen bei der Mutter, ideal wären sogar 10 bis 12 Wochen. Die Mutterhündin ist selbstverständlich mit dem Wurf zusammen. Auch macht sie einen gesunden und gepflegten Eindruck und reagiert auf den Züchter freudig und entspannt.
Das Gespräch mit dem Züchter
Ein guter Züchter erkundigt sich, warum der Welpeninteressent sich gerade für diese Rasse entschieden hat und prüft mit weiteren Fragen zu den Lebensumständen, ob die Rasse auch wirklich zum zukünftigen Hundehalter passt. Dabei informiert er den potentiellen Hundekäufer über die Bedürfnisse des Tieres, aber auch über seine rassetypischen Eigenheiten. Es geht in den ersten Gesprächen darum zu prüfen, ob sich der Hundekäufer seine Entscheidung wohl überlegt hat und ob er weiß, worauf er sich mit einer bestimmten Hunderasse einlässt.
Auf Wunsch zeigt ein guter Züchter auch gerne den Stammbaum, den Kaufvertrag und die tierärztlichen Unterlagen, die mit dem Wurf und der Hündin zu tun haben. Auch über alle anderen Dinge, die seine Hunde betreffen, sollte er gerne und geduldig Auskunft geben und nicht den Eindruck machen, sich belästigt zu fühlen.
Die meisten Züchter lieben es ohnehin, über ihre Hunde zu sprechen. Vor allem aber ist ein guter Züchter auch sehr daran interessiert, seine Welpen möglichst gut unterzubringen. Seine mühsam und liebevoll aufgezogenen Hunde sollen es schließlich auch dann gut haben, wenn sie das "sichere Nest" verlassen. Aus diesem Grund bietet er auch an, den Hund wieder zurückzunehmen, falls sich Lebensumstände ändern und ein Hundebesitzer seinen Hund nicht mehr halten kann. Er sucht dann selbst ein neues Zuhause, und als Übergang kommt der Hund in eine vertraute Umgebung, wo es ihm auf jeden Fall an nichts mangeln wird.
Überprüfen Sie hier nochmals Ihre Entscheidung, sich einen jungen Hund bei Ihrem Züchter anzuschaffen!
1. Haben Sie Ihre Entscheidung, einen Hund anzuschaffen, gut überlegt? Können Sie dem Hund eine artgerechte Haltung über mindestens zehn Jahre bieten? Haben Sie genügend Zeit für Spaziergänge, Pflege, Erziehung etc.? Dürfen sie laut Mietvertrag einen Hund halten? Tipps zur Anschaffung eines Welpen finden Sie » hier.
2. Kaufen Sie einen Hund nicht aus Mitleid oder spontan. Lassen Sie sich Zeit für die Auswahl eines seriösen Züchters und für den richtigen Welpen. Prüfen Sie, welche der ca. 330 verschiedenen Hunderassen zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt.
3. Vorsicht bei Zeitungsinseraten und Internetangeboten, wenn ein Züchter dort gleichzeitig verschiedene Hunderassen anbietet!
4. Besuchen Sie den Züchter mehrmals während der Aufzucht der Welpen. Werden Sie vom Züchter umfassend und seriös beraten?
5. Macht die Umgebung/die Zuchtanlage einen guten und gepflegten Eindruck?
6. Erkundigt sich der Züchter nach Ihren Lebensverhältnissen und den Haltungsbedingungen für den Welpen, oder interessiert er sich überhaupt nicht dafür, an wen er seinen Hund verkauft?
7. Ist der Welpe bei der Abgabe mindestens acht Wochen alt, geimpft, entwurmt und eindeutig gekennzeichnet (Mikrochip oder Tätowierung)? Lassen Sie sich die entsprechenden Nachweise (z.B. Wurfabnahmeprotokolle) vor dem Kauf vorlegen.
8. Ist der Welpe gesund, munter und lebhaft?
9. Sind die Welpen auf Menschen geprägt, d.h. kommen sie Ihnen freudig entgegen und sind nicht scheu?
10. Können Sie die Welpen in ihrer ursprünglichen Umgebung mit dem Muttertier besuchen?
Nach dem Kauf
Ein guter Züchter muss für den Welpenkäufer eine Vertrauensperson werden können, mit der ein Hundebesitzer auch nach dem Kauf in Kontakt bleiben kann. Denn im Laufe eines Hundelebens werden Hundehalter mit vielen Fragen konfrontiert. Gut, wenn man einen Fachmann kennt, den man ohne Hemmungen anrufen kann.
Die Entwicklung der Welpen
Die ersten Wochen im Leben eines Welpen sind wichtig, denn alles, was in dieser Zeit passiert, beeinflusst das Verhalten des Hundes bis ins Erwachsenenalter. Wer sich für einen Welpen entscheidet, sollte deshalb die Entwicklungsstadien von Geburt an kennen. Der Hundebesitzer tut sich zudem bei der Erziehung und im Zusammenleben leichter, wenn er weiß, in welchem Entwicklungsstadium sein Hund gerade steckt und warum er sich zu einem bestimmten Zeitpunkt so verhält.
Geburt und die erste Lebenswoche
Junge Hunde werden taub und blind geboren. Sie können ihre Körpertemperatur nicht selbst halten. Urinieren und Koten können sie nur, wenn die Mutter ihre Bäuche leckt. Daher ist die Nähe, Wärme und Geborgenheit der Hündin jetzt das Wichtigste. Die Welpen schlafen etwa 90 Prozent der Zeit. Am 7. Tag beginnen die ersten Welpen umherzukrabbeln.
11. Tag
Augen und Ohren beginnen sich zu öffnen. Spätestens nach 3 Tagen sind Augen und Ohren ganz offen.
18. Tag
Die Welpen werden ihre Ausscheidungen nun ohne Hilfe der Hündin los. Solange die Welpen nur Muttermilch bekommen, hält die Mutterhündin die Kleinen und das Nest sauber.
3. Woche
Beginn der Sozialisierungsphase. Die Welpen fangen an, miteinander zu spielen und die Welt innerhalb der Wurfkiste zu erkunden.
4. Woche
Die kleinen Hunde spielen mit Gegenständen, tragen sie herum, knabbern sie an. Die Wurfkiste ist fast nur noch zum Schlafen da. Meist Beginn des Zufütterns. Von nun an kümmert sich die Hündin nicht mehr um die Sauberkeit der Welpen.
5. Woche
Die Hündin fängt mit der Erziehung an. Treibt es ein Welpe beim Spiel "zu doll", folgt die Zurechtweisung der Mutter blitzschnell. Knurren und ein Biss in die Schnauze des Welpen, bis er sich unterwirft. Dann lässt sie los, und das Spiel kann weitergehen. Diese Erziehung ist sehr wichtig in der Entwicklung eines Welpen, denn nur so lernt er frühzeitig Grenzen kennen. Verlässt der Welpe später seine Mutter, muss der Mensch hier anknüpfen.
6. Woche
Spielerisch bildet sich die erste Rudel-Hierarchie unter den Geschwistern. Sozialverhalten und Rollen werden ausprobiert. Jetzt lernt der Hund, wie man sich anderen Artgenossen gegenüber zu verhalten hat.
8. Woche
Die meisten Welpen werden in diesem Alter an ihre neuen Besitzer abgegeben. Doch dies ist eine besonders empfindliche Entwicklungsphase. Denn die jungen Hunde lernen jetzt, Angst zu haben. Die Ängste, die ein Welpe nun kennen lernt, ohne sie zu verkraften, werden ihn ein Leben lang begleiten. Besser ist es, wenn der kleine Hund noch ein wenig länger in seiner gewohnten Umgebung bleiben darf. Schon eine Woche später ist er stabiler und kommt mit neuen Erfahrungen besser klar.
12. Woche
Mit 10 bis 12 Wochen ist ein guter Zeitpunkt, um ein neues Leben in der neuen Familie anzufangen. Der Welpe ist jetzt stabil, die Sozialisierungsphase ist in der 12. Woche abgeschlossen. Regeln kann der Kleine jetzt schon verstehen, wenn sie ihm deutlich gemacht werden. Der Hund ist jetzt kein Baby mehr, sondern entspricht im Entwicklungszustand in etwa einem Kleinkind. Erziehung durch den Menschen muss hier unbedingt mit Konsequenz und Liebe ansetzen. Nicht immer leicht bei einem so niedlichen Welpengesicht, aber wirklich wichtig!
16. Woche
Die Milchzähne fallen aus, das neue Gebiss wächst nach. Der junge Hund knabbert alles an, was er zu beißen kriegt. Abhilfe schaffen Büffelhautknochen. Sie helfen dem Welpen und Ihren Möbeln. Der Welpe stellt den Menschen vor die ersten Machtproben und testet, wie ernst ein "Nein" wirklich gemeint ist. Strafen Sie schnell, gerecht und seien Sie niemals nachtragend. Genauso kennt der kleine Hund das schon von seiner Mutter und versteht diese Art der Strafe am besten. Grundsätzlich sollte der Welpe aber jetzt viel Spaß mit Ihnen haben, Erziehung sollte spielerisch geschehen, mit viel Lob und Streicheleinheiten. Denn die Lust am Leben, die Sie ihm jetzt gönnen, wird ihn dann sein ganzes Leben lang begleiten.
7 bis 8 Monate
Der Welpe kommt in die "Pubertät" und testet alle Regeln auf Gültigkeit. Diese Zeit können Sie gut dazu nutzen, ihre eigene Konsequenz zu festigen, denn sonst sind Sie verloren. Wenn Sie aber weiterhin an den aufgestellten Grenzen festhalten, wird sich der junge Hund einfügen und seinen Platz im "Rudel" finden.
Haltung des Hundes
Die Unterbringung des Hundes muss den Bedürfnissen (Bewegungs- und Beschäftigungsdrang) und den rassetypischen Eigenschaften des Hundes (Größe, Haarkleid, Jagdverhalten etc.) angepasst werden. Unabhängig von der Haltungsform muss mindestens zweimal täglich der Auslauf des Hundes gewährleistet werden.
Bei der Auswahl eines Hundes sollten auch die häuslichen Gegebenheiten berücksichtigt werden. Die Haltung eines großen Hundes, der viel Platz beansprucht, ist z. B. in einer kleinen Wohnung in der Regel nicht empfehlenswert.
Bei der Zwingerhaltung muss dem Hund die Möglichkeit gegeben werden, seinen Bewegungs- und Erkundungsbedarf im Freien außerhalb des Zwingers artgerecht zu decken. Der Zwinger sollte eine artgerechte Unterbringung ermöglichen und entsprechend der Größe des Hundes ausreichend Platz bieten.
Die Haltung des Hundes in einem Haus mit Garten erfordert die Sicherung des Grundstückes durch einen stabilen Zaun und verschließbare Tore. Der Hund darf keine Möglichkeit haben, den Zaun zu überwinden oder zu untergraben.
Quelle: planet-wissen.de (von Ute Brunne)
